Fahrzeugangebot

1967 - Porsche - 911 - Faltscheibentarga Deutsche Erstauslieferung

Technische Daten

Motortyp: Boxer 6 Zyl., luftgekühlt, 130 PS
Getriebe: Schaltung 5-Gang
Farbe Außen/Innen: 6604 Hellelfenbein / Kunstleder u. Pepita
Abmessungen: Länge: 4163, Breite: 1610
Erstauslieferung: Deutschland
Verkaufspreis: EUR 250.000,-
1962 - Porsche - 356 B Super 90 - Coupé

Technische Daten

Motortyp: 4 Zyl. Boxer, luftgekühlt, 90 PS
Getriebe: Schaltung
Farbe Außen/Innen: Rubinrot / K-Leder schwarz
Abmessungen: Länge: 4010, Breite: 1670, Höhe: 1315
Erstauslieferung: USA
Verkaufspreis: auf Anfrage
1975 - Porsche 911 2.7 US-Carrera - Coupé im Originallack

Technische Daten

Motortyp: 6 Zyl. Boxer, luftgekühlt, 165 PS
Getriebe: Schaltung (5 Gang)
Farbe Außen/Innen: 335 Geminiblaumet./ Leder Gelbbraun
Abmessungen: Länge: 4291, Breite: 1610
Gesamtlaufleistung: 36.500 mls
Erstauslieferung: USA
Verkaufspreis: 87.500,-
1974 - Porsche - 911 Carrera 2.7 - Targa im Originallack

Technische Daten

Motortyp: 6 Zyl. Boxer, luftgekühlt, 210 PS
Getriebe: Schaltung (5 Gang)
Farbe Außen/Innen: Indischrot/Kunstleder u. Shetland gelbbraun
Abmessungen: Länge: 4291, Breite: 1626
Gesamtlaufleistung: 74.400 km
Erstauslieferung: Deutschland
Verkaufspreis: EUR 235.000,-

Porsche

Porsche 356

Der Porsche 356 ist das erste Serienmodell von Porsche. Grundlage war 1948 der von Ferry Porsche initiierte „Porsche Nr. 1“, ein zweisitziger Mittelmotorroadster mit Rohrrahmen und einem auf 26 kW (35 PS) gesteigerten 1,1-Liter-VW-Motor. Als „Geburtstag“ des Porsche 356 gilt der 7. Juli 1948, an dem der erste Testbericht über ein Porsche-Coupé erschien. Im April 1965 endete die Produktion der Baureihe 356. 76 302 Porsche 356 wurden gebaut.

356 Vor A, 1948 – 1955

Der erste von Porsche entwickelte und produzierte Sportwagen, der unter dem Namen Porsche vertrieben wurde. Bereits zu Beginn der Produktion konnte der Wagen als Coupé oder Cabrio erworben werden. Erkennbar sind die ersten Porsche 356 an der zweigeteilten Windschutzscheibe aus Sekuritglas mit Mittelsteg (ab Modelljahr 1952 einteilige Scheibe, aber mit einem Knick in der Mitte). Serienmäßig hatte der Wagen eine durchgehende Sitzbank für Fahrer und Beifahrer, Einzelsitze waren auf Wunsch erhältlich. Der Porsche 356 wurde von 1948 bis 1955 als Coupé und Cabriolet mit vier Motorversionen gebaut. Im Modelljahr 1954 erschien zusätzlich der 356 1300 S mit 44 kW (60 PS). 1954 wurde der Speedster ins Programm aufgenommen (zunächst nur für den Export in die USA), ein offener Sportwagen mit flacher Windschutzscheibe und einem voll versenkbaren, niedrigeren Verdeck als beim Cabriolet. Die Türen hatten keine Kurbelfenster, sondern Steckscheiben. Schalensitze unterstrichen die sportliche Note des Modells, das wahlweise mit dem 1500- oder 1500-S-Motor geliefert wurde; Preis ab Werk: 12.200,00 DM. Vorläufer des Speedster war 1952 der American Roadster, der auf Anregung aus Amerika in einer Auflage von nur 15 Stück gebaut wurde (nur eins dieser Fahrzeuge blieb in Deutschland).

356 A, 1955 – 1959

Das zweite Modell des 356 (ab Herbst 1955), das durchgängig während der kompletten Produktionszeit in drei Karosserie-Varianten und fünf Motortypen hergestellt wurde. Neu waren die nun einteilige, gebogene Frontscheibe und Türscheiben aus Hartglas (Sekurit) sowie das an der Oberseite gepolsterte Armaturenbrett. Der Porsche 356 A wurde vom Herbst 1955 bis 1959 als Coupé, Cabriolet und Speedster bzw. ab 1958 als Convertible D gebaut, außerdem ab 1958 als sogenanntes „356 Hardtop“ mit fest verschraubtem Stahldach und ohne Verdeck. Der Convertible D unterscheidet sich vom Speedster durch eine höhere Windschutzscheibe, ein Verdeck mit größerer Heckscheibe, Kurbelfenster und normal aufgepolsterte Sitze statt der Schalensitze. Das „D“ stand für das Karosseriewerk Drauz, Heilbronn, das den Aufbau lieferte. 1955 erschien die Sportversion des 356 A, der „1500 GS“ bzw. Porsche Carrera mit 100 PS, der 1958 durch zwei 1600er Versionen ergänzt bzw. ersetzt wurde. (Mit dem Modelljahr 1959 trat der „Carrera 1600 GT“ mit 115 PS an die Stelle des „1500 GS Gran Turismo“.)

356 B, 1959 – 1963

Der Porsche 356 wurde von Herbst 1959 bis 1963 als Coupé, Cabriolet/Hardtop und Roadster produziert (der Roadster als Nachfolger des Convertibel D). Er bekam in dieser Modellvariante ein umfassendes Facelift, das den Wagen moderner und eleganter erscheinen ließ. Die Stoßstangen wurden ebenfalls höher angebracht, was in der Frontschürze Lufteinlässe für die neuen Leichtmetall-Trommelbremsen ermöglichte. In die Radkappen war das Porsche-Wappen eingeprägt. Super 90 und Carrera erhielten eine Ausgleichsfeder an der Hinterachse.. Das Lenkrad erhielt eine versenkte Nabe, Drehfenster verbesserten die Frischluftzufuhr und die Heckscheibe wurde von einer Heizdüse beschlagfrei gehalten. Für das Modelljahr 1962 erfuhr der 356 B u. a. folgende Änderungen: Motordeckel mit zwei Lufteintrittsgittern, vorderer bzw. Kofferraumdeckel mit fast geradlinigem Abschluss, Tankeinfüllstutzen außen unter einer Klappe auf dem rechten vorderen Kotflügel, flacherer Tank zugunsten eines größeren Kofferraums.


356 C, 1963 – 1965


Der Porsche 356 C ist äußerlich vom 356 B kaum zu unterscheiden. Auffallend sind die geänderten Felgen mit schlichteren Radkappen ohne Porschewappen. Bedingt ist die Änderung der Felgen dadurch, dass Porsche jetzt alle Serienfahrzeuge mit Scheibenbremsen ausstattet. Die hintere Ausgleichsfeder wird nur noch als Sonderausstattung geliefert. Auf Wunsch ist außerdem ein Sperrdifferenzial erhältlich. Die Auswahl an Motoren wird (einschließlich Carrera) auf drei reduziert. Zeitgleich neben dem 356 C bzw. 356 SC lief die Produktion des Porsche 911 an.

Porsche 911

Der Porsche 911, kurz auch „Neunelfer“ oder nur „Elfer“ genannt, ist der bekannteste Sportwagen von Porsche und gilt als Inbegriff dieser Marke. Er wurde 1963 auf der IAA in Frankfurt am Main als Nachfolger des Porsche 356 vorgestellt. Neben modernerer Technik war der neue Motor die grundlegendste Veränderung des neuen Wagens. Dieser hat statt eines Vierzylinder- nun einen Sechszylinder-Boxermotor, der aus 2 Liter Hubraum bei 6100 1/min eine Leistung von 96 kW (130 PS) liefert. Dieser luftgekühlte Motor mit Trockensumpfschmierung hatte bereits den Motorenklang, der den 911er so unverwechselbar werden lässt.
Der erste vom Band laufende 911er war das sog. Urmodell mit dem 1991 cm³ (2 Liter) Sechszylinder-Boxermotor, wie der auf der IAA vorgestellte Wagen. In dieser einzigen Version wurde der Wagen drei Jahre lang produziert, bis die Modellreihe durch ein weiteres stärkeres Modell, dem 911 S, erweitert wurde. In dieser sportlicheren Version liefert der nahezu baugleiche Motor eine Leistung von 118 kW (160 PS). Mit der endgültigen Produktionseinstellung des 356 im Jahre 1965 wurde ein abgespeckter 911er, der Porsche 912, eingeführt, um auch Kunden zu gewinnen, die sich einen teuren 911 nicht leisten konnten. Im Jahr 1969 wurde der Hubraum aller Motoren von 1991 cm³ auf 2195 cm³ (2,2 Liter) erweitert. Zwei Jahre später erfolgte eine weitere Hubraumerhöhung auf 2341 cm³ (2,4 Liter). Die Leistung der Motoren stieg entsprechend an, so dass das Topmodell, der 911 S, nun 140 kW (190 PS) auf die Straße brachte. Der 911 S war im Jahr 1972 das schnellste in Deutschland gebaute Serienfahrzeug. 1972 wurde eine besondere Sportversion des 911 hergestellt. Dieser Porsche Carrera RS, wie frühere Rennmodelle benannt nach der Carrera Panamericana, wurde in einer Kleinserie von ursprünglich 500 Exemplaren gebaut, um die Zulassung als Rennwagen zu erlangen. 1973 wurde der Porsche 911 grundlegend überarbeitet, um vor allem neuen US-Vorschriften gerecht zu werden. Der Jahrgang 1974 mit den US-Sicherheitsstoßstangen und einem entsprechend veränderten Erscheinungsbild trägt die interne Bezeichnung „G-Modell“. Im Jahr 1974 wurde bei Porsche der Turbolader erstmals in einem Serienfahrzeug verbaut. Der neue Sportwagen mit der internen Entwicklungsnummer 930 wurde als Porsche 911 Turbo der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Dieser Wagen bringt es auf eine Leistung von 191 kW (260 PS), die 1977 mit einer Hubraumerweiterung von 3,0 auf 3,3 Litern und dem Einsatz eines Ladeluftkühlers nochmals auf 221 kW (300 PS) erhöht wurde. Typische Merkmale dieses Wagens sind die vorne und hinten extrem ausgestellten Kotflügel und der große Heckspoiler.