Fahrzeugangebot

1963 - Mercedes Benz 300 SE Cabriolet - W112

Technische Daten

Motortyp: 6 Zyl. Reihe, Einspritzer, wassergekühlt, 160 PS
Getriebe: Automatic
Farbe Außen/Innen: 050 Weiß / Leder u. Verdeck schwarz
Abmessungen: Länge: 4880, Breite: 1845, Höhe: 1395
Gesamtlaufleistung: 11.230 km
Erstauslieferung: USA
Verkaufspreis: EUR 272.500,-
1973 - Mercedes-Benz - 280 W114 - Limousine aus 1. Hand

Technische Daten

Motortyp: R 6 Zyl., wassergekühlt, 160 PS
Getriebe: Schaltung
Farbe Außen/Innen: 606 Ahorngelb/ MB-Tex Olivgrün
Abmessungen: Länge: 4680, Breite: 1770, Höhe: 1440
Gesamtlaufleistung: 110.900 km
Erstauslieferung: Frankreich
Verkaufspreis: Euro 24.900,-

Mercedes

Mercedes-Benz W111 (die großen Coupés)

In die Baureihen W111 und W112 eingeordnet wurden neben den viertürigen Fahrzeugen („Heckflossen“-Limousinen) auch die Coupés und Cabrios: in flacherem Design, mit verrundeten, nur noch im Ansatz erkennbaren Finnen. Im Rahmen der Eröffnung des Daimler-Benz Museums in Untertürkheim am 24. Februar 1961 wurde der neue Mercedes-Benz 220 SEb Coupé präsentiert.
Das 220 SEb Coupé hatte als erster Mercedes-Benz Serien-Personenwagen Scheibenbremsen an den Vorderrädern. Ab 1965 kamen dann die Modelle 250 SEC mit 150 PS, mit den Motoren der Baureihe W108/109. Ab 1967 wurden sie als 280 SEC mit 160 PS gebaut. Die Spitzenmotorisierung war dann in der Baureihe W111 (Stahlfederung) ab 1969 der Achtzylinder mit 200 PS und 3,5 Litern Hubraum das 280 SE Coupé 3.5. Diese so genannten „Flachkühler“- Coupés und -Cabrios sind die begehrtesten Fahrzeuge dieser Bauserie. Die Katalogpreise endeten 1972 mit ca. 32.000 DM.
Ein halbes Jahr später debütierte auf dem Genfer Automobil-Salon die Typen 300 SE Coupé und 300 SE Cabriolet, die gewissermaßen durch einen Griff in den Baukasten entstanden waren. Die Karosserie der entsprechenden 220 SEb-Varianten wurden mit zusätzlichen Zierelementen versehen und mit der Technik des Typs 300 SE kombiniert.

Im Mai 1971 endete die Produktion der Sechszylinder-Coupés und -Cabriolets. Als zwei Monate später auch die Fertigung der Achtzylinder-Varianten eingestellt wurde, ging die mehr als zehn Jahre währende Ära der Coupés und Cabriolets der Baureihen 111 und 112 zu Ende. Insgesamt sind im Werk Sindelfingen 28.918 Coupés und 7.013 Cabriolets entstanden. Die höchste Produktionsstückzahl innerhalb der Modellfamilie erreichte das 220 SEb Coupé mit 14 173 Einheiten.

Mercedes-Benz W113 (die Pagode)

Der Mercedes Benz W113 feierte auf dem Genfer Auto-Salon im März 1963 als 230 SL Premiere. Der wegen seines optional lieferbaren konkav gewölbten Hardtops in der Presse als Mercedes Pagode bezeichnete Wagen wurde sukzessive als 230 SL (1963 - 1967), 250 SL (1967) und 280 SL (1968 - 1971) in insgesamt 48.912 Exemplaren gebaut. Der Pagoden-SL war als zweisitziges Cabriolet mit Faltdach konzipiert und wurde mit Schalt- oder Automatikgetriebe angeboten. Es wurde auch (gegen Aufpreis) mit Hardtop und mit 4 Sitzen als Coupe (Hardtop ohne Softtop) angeboten. Das Fahrwerk, übernommen aus der 220 SE (W111) Limousine, war auf die Belange des Roadsters abgestimmt. Er verfügte über eine Kugelumlauflenkung, ein Zweikreis-Bremssystem und Scheibenbremsen an der Vorderachse. Seine Federung war straff, aber für einen Sportwagen fast untypisch komfortabel. Für die Dämpfung sorgten Gasdruck-Stoßdämpfer, und erstmals fuhr ein SL auf Gürtelreifen.
Die Höchstgeschwindigkeit lag mit Schaltgetriebe bei 200 km/h. Trotz dieser vergleichsweise niedrigen Höchstgeschwindigkeit erreichte der Mercedes Benz 230 SL in einem Vergleich mit einem Ferrari 250 GT auf einer französischen Rennstrecke ähnliche Rundenzeiten.
Im Dezember 1966 folgte der ebenfalls 150 PS leistende, aber drehmomentstärkere und mit einer siebenfach gelagerten Kurbelwelle versehene Mercedes Benz 250 SL (Motor M129), der allerdings nur ein Jahr später von dem 170 PS starken Mercedes Benz 280 SL (Motor M130) abgelöst wurde. Als die Produktion, die durch eine große Anzahl zwischenzeitlicher technischer Verbesserungen gekennzeichnet war, am 23. Februar 1971 auslief, waren mehr als die Hälfte der Fahrzeuge ins Ausland - speziell auf dem amerikanischen Kontinent - verkauft worden. Insgesamt waren 230SL: 19.831, 250SL: 5.195, 280SL: 23.885 Exemplare produziert worden.

Mercedes-Benz W115 (der „Strich Acht“)


Mit W114 und W115 bezeichnet Daimler-Benz die Baureihen, die heute meist als /8 („Strich Acht“) bezeichnet werden. Diese Bezeichnung rührt vom Erscheinungsjahr 1968. Die W114/W115 wurden bis 1976 gebaut und vom W123 abgelöst.
Zu den W115 zählen alle Modelle mit vier oder fünf Zylindern. Die Sechszylinder-Modelle, darunter auch das Coupe, heißen W114. Diese Einteilung rührt daher, dass W114 und W115 einen unterschiedlichen Vorderbau bekommen sollten, wie bei der Vorgänger-Baureihe W110, W111 und W112, den „Heckflossen“.
Berühmt ist der /8 für seine hohe Zuverlässigkeit. Er erreichte mit knapp 2 Millionen annähernd die gleiche Stückzahl wie alle Nachkriegs-PKW der Marke Mercedes (von 1945-1968) vor ihm zusammen.

Mercedes-Benz R107 und C107

Der SL der Baureihe 107 ist der SL mit der längsten Bauzeit. Während seiner 18-jährigen Bauzeit wurde er im sichtbaren Bereich nur unwesentlich verändert, und er erreichte schon vor Ende seiner Laufbahn den Status eines Klassikers. Die Preise für gebrauchte R107 bewegen sich seit Jahren auf einem stabil ansteigenden Niveau.
Die SL-Baureihe 107, die 1971 debütierte, läutete eine neue Designlinie bei Mercedes-Benz ein, die in der Hauptsache aus den Breitband H4-Scheinwerfern und den großen geriffelten Rückleuchten bestand. Eine leichte Keilform deutete an, dass man der Aerodynamik mehr Aufmerksamkeit schenkte. Der neue SL verkörperte auch im Bereich der passiven Sicherheit neue Maßstäbe. Sein Sicherheitskonzept mit Knautschzonen vorne und hinten und der gestaltfesten Fahrgastzelle und einer eigenständigen Rahmenbodenanlage mit geschlossenem Kardantunnel sowie kastenförmigen Quer- und Längsträgern, deren Besonderheit in unterschiedlichen Blechstärken lag und dem daraus resultierenden definierten Knautschverhalten.
Das „schnellste“ Verdeck aller Cabriolets und Roadster, war das des SL, eine genial einfache Konstruktion, die auf jeden Automatismus verzichtete. In abgeklapptem Zustand verschwand es, wie schon bei den Vorgängern, unter einer Abdeckung.
Der „SLC“: Auf Basis der berühmten „Heckflosse“ hatte Daimler-Benz 1961 sowohl ein Coupé als auch ein Cabriolet präsentiert, dem nach angemessener Bauzeit ein neues Modell folgen sollte. Die nächste „Basis“, die langsam heranreifende neue S-Klasse, war jedoch nicht rechtzeitig greifbar, um ein darauf aufbauendes Coupé zu Beginn der 70er Jahre vorzustellen. So wurde auf die SL-Basis zurückgegriffen. Der SLC, wie das „Sportcoupé“ offiziell hieß, war geboren und hatte seine Premiere auf dem Pariser Automobil-Salon im Oktober 1971.